Service Lifecycle Management (SLcM) ist ein ganzheitlicher Lösungsansatz, der IT Organisationen hilft den Wertbeitrag der IT zu steigern und damit die Wahrnehmung innerhalb des Unternehmens zu verändern. Basis ist ein mit den Kunden vereinbartes und an den geschäftlichen Anforderungen ausgerichtetes Service Portfolio, das die Qualität der Services und der damit verbundenen Kosten definiert.
Mittels SLcM erhält die IT-Organisation die Möglichkeit Services standardisiert anzubieten und dabei die entstehenden Kosten und Aufwände transparent zu gestalten, ohne die Kontrolle darüber zu verlieren. Gleichzeitig können der angebotene Service und die dafür notwendigen Arbeitsschritte optimal in die bestehenden Unternehmensprozesse eingebunden werden, um einen möglichst hohen Grad der Automation zu erreichen.
Die klassische IT-Servicemanagement Prozesskette gemäß ITIL Service Support und Service Delivery adressiert alle Schritte vom Design über die Entwicklung bis hin zum Betrieb eines IT-Services. Häufig werden der Abruf, die Genehmigung, Bereitstellung und Verrechnung eines betriebsbereiten IT-Services durch die Komplexität der Benutzeranforderungen, die hohe Zahl von „notwendigen“ Ausnahmen, unklare Kostenstrukturen und Schwierigkeiten im Hinblick auf den Bereitstellungsprozess beeinträchtigt. Neben der Standardisierung des Service Portfolio geht es im Service Lifecycle Management darum, auch Anforderung, Genehmigung, Bereitstellung, Nachverfolgung und Verrechnung von IT Services zu vereinfachen und effizient zu managen. Die Besonderheit besteht darin, dass unterschiedlichste Disziplinen wie Service Portfolio Management, Service Request Management, Configuration Management, Asset Management, Change Management, Einkauf, Lizenzmanagement, Softwareverteilung, Identity Management aus Sicht der Service Bereitstellung im Gesamtzusammenhang betrachtet werden. Durch eine enge Verknüpfung zum Configuration Management und damit zusammenhängende Geschäftsprozesse wie Financial Asset Management, Procurement und Logistik ermöglicht SLcM verbundene Assets, das Nutzungsverhalten einzelner Benutzer und servicebezogene Kosten zu ermitteln.
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