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Universitätsklinikum Genf

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Die Notfallambulanz in der Universitätsklinik von Genf (Hopitaux Universitaires de Geneve – HUG) ist die ideale Umgebung für einen Härtetest des HP Digital Pen and Paper

"Die Integration des HP Dokumenten-Management-Systems (DMS) in unsere neuen Arbeitsabläufe bewirkt insgesamt, dass wir in Zukunft unsere Qualität verbessern, die Kosten reduzieren und die Effizienz steigern können."

-- Dr. Antoine Geissbuhler, Chief Information Officer, der an der Universitätsklinik von Genf für die Abteilung für medizinische Informatik verantwortlich zeichnet
Die Universitätsklinik Genf (Hopitaux Universitaires de Geneve – HUG) zählt als größte Klinikgruppe der Schweiz ebenso zu den größten in ganz Europa. Verteilt auf fünf Gelände, nimmt die sie die Position der führenden Universitätsklinik im Land ein. Mit 10.000 Mitarbeitern und 2.000 Betten erbringen die HUG (Hopitaux Universitaires de Geneve) für 40.000 stationäre und 400.000 ambulante Patienten im Jahr eine umfassende Palette an primärer und tertiärer Gesundheitsversorgung in allen medizinischen Fachrichtungen. Außerdem dient die Klinik als Zentrum für Versorgungsleistungen innerhalb des gewohnten Lebensbereiches.

Wie alle anderen Krankenhäuser muss die Universitätsklinik umfassende Patientenakten anlegen und verwalten. Dies bedeutet, dass riesige Datenmengen zu erfassen sind. Jeder, der bereits in einem Krankenhaus behandelt wurde, weiß, dass dies mit dem Ausfüllen vielfältiger Formulare einhergeht. Bei einer Einrichtung der Größenordnung der HUG füllen Ärzte, Pflegepersonal und Patienten jedes Jahr hunderttausende von Formularen aus. Diese zeitintensive Arbeit erfolgt häufig unter schwierigen Bedingungen. Daher eignete sich die Universitätsklinik als idealer Teststandort für das neue HP Dokumenten-Managment-System – Digital Pen and Paper.

Einbindung in herkömmliche Verfahren

Das Dokumenten-Management-System genau wurde so konzipiert, dass es eine Verbindung zwischen der digitalen Welt und den herkömmlichen papiergestützten Verfahren schafft. Auf diese Weise lässt sich die Produktivität in allen Arbeitsumgebungen steigern, in denen Daten mit Hilfe von Formularen erfasst werden. Dieses System baut zwar auf den vorhandenen und vertrauten papiergestützten Formularen auf, aber die Daten werden nicht mehr innerhalb von Wochen, sondern in wenigen Stunden verarbeitet.

Der Einsatz des DMS erfordert dabei nur drei einfache Schritte. Zunächst werden vorgefertigte Formulare auf Standardbüropapier mit einem HP LaserJet-Drucker gedruckt, der das System unterstützt. Die Formulare lassen sich dabei individuell anpassen und werden jeweils mit einem raffinierten Punktmuster versehen, um jedes Dokument und dessen Datenfelder eindeutig zu kennzeichnen. Anschliessend werden die Formulare wie bei einem normalen Stift mit dem HP Digital Pen 200 ausgefüllt. Dieser enthält Tinte sowie eine kleine eingebaute Kamera, die die Stiftbewegungen des Benutzers aufzeichnet und im Speicher des Pen aufzeichnet.

Schließlich wird der Pen in eine kleine Ladestation eingesetzt, die die Daten über eine USB-Verbindung an den Host-PC überträgt. Die Daten werden anschließend an eine Netzwerkanwendung gesendet und digital in Form einer PDF-Datei erneut erstellt, wodurch das Scannen der Formulare entfällt. Die digitalen Daten lassen sich weiterhin in Datenbankanwendungen exportieren.

Potenzial im Gesundheitswesen

Aufgrund der Vielzahl an Formularen ist das Gesundheitswesen einer der zahlreichen vertikalen Märkte, die von diesem System profitieren können. Seit Beginn der 80er Jahre unterhält die Universitätsklinik enge Beziehungen zu HP. Als stellvertretender Leiter der Abteilung für medizinische Informatik und Leiter der Computerised Patient Records Group erkannte Dr.Christian Lovis schnell, dass die Klinik damit ein idealer Standort für ein Pilotprojekt ist.

"Nach einer Vorführung von Digital Pen and Paper wurde mir sofort klar, dass dieses System sehr gute Einsatzmöglichkeiten für die Arbeit in der Klinik bietet," kommentierte er. "Wir haben zwei Testläufe durchgeführt. Der erste einwöchige Testlauf erfolgte in unserer Notfallambulanz, um festzustellen, ob sich das System in ein überaus komplexes realitätsnahes Szenario einbeziehen lässt. Der zweite Testlauf fand auf der Entbindungsstation statt. Er diente dazu, die Qualität der Datenerfassung über einen längeren Zeitraum zu beurteilen."

Der erste Testlauf umfasste Sichtungsformulare, mit denen die anfängliche Beurteilung des Schweregrads der eintreffenden Fälle erfasst wird, wobei 150 bis 200 Patienten pro Tag in die Notfallambulanz eingeliefert werden. Diese Daten lassen sich kaum direkt mit einem Computer erfassen, da dem hoch qualifizierten Sichtungspersonal in seinem stressbetonten Arbeitsumfeld keine Zeit zum Eingeben der Daten mit einem Computer bleibt. Der Testlauf musste noch höhere Ansprüche erfüllen, da nicht alle 40 Mitarbeiterteams, die in verschiedenen Schichten arbeiten, für die Verwendung des Digital Pen geschult werden konnten.

Exzellentes Ergebnis

"Wir vereinten alle Faktoren, die die Wahrscheinlichkeit eines Systemausfalls erhöhen, aber das System fiel nicht aus," führte Lovis aus. "Wir setzten bei dem Projekt starke Ressourcen ein - ein Team aus Psychologen und Technikern untersuchte dabei Akzeptanz, Nützlichkeit des Systems sowie dessen Auswirkungen auf die Arbeit. 85 Prozent der Formulare wurden vom System erfasst. Dies ist ein unglaublich gutes Resultat. Wenn ein System unter den schwierigen Arbeitsbedingungen wie einer Notfallambulanz eingesetzt wird, ohne das Personal zu schulen oder zusätzliche Anreize für die Verwendung des Systems anzubieten, und dann bereits eineWoche später ein derartiges Ergebnis erzielt wird, ist das unglaublich gut."

Beim zweiten Testlauf ging es um Formulare, mit denen die Qualität der Nachsorge bei Geburten und die Verbesserung der Schmerzminderung auf der Entbindungsstation beurteilt werden. Zusätzlich zum HP DMS wurden diese Formulare auch auf herkömmliche Weise gescannt, und darüber hinaus von zwei verschiedenen Personen extern erfasst, um vier kontrollierbare Vergleichsquellen zu erhalten. Die vollständige Beurteilung der Datenqualität steht zwar noch aus, aber die Versuche haben einen hohen Grad an Akzeptanz ergeben und hohe Erwartungen für die Zukunft geweckt.

Strahlende Zukunft

"HP DMS wird in vielen Bereichen des Gesundheitswesens auf großes Interesse stoßen," sagte Lovis. "Die Patienten behalten bisher die Originale vieler Formulare, so dass die Krankenhäuser diese scannen müssen. Dieses wenig effiziente Verfahren wird dank dieses Systems bald der Vergangenheit angehören. Außerdem gibt es viele Bereiche in Krankenhäusern, in denen Computer unerwünscht sind, z. B. die Notfallambulanz und Operationssäle. Der Digital Pen wird diese Problematik lösen. Er wird es unserem medizinischem Personal erleichtern, wichtige Daten für unsere zentrale Abrechnungsstelle bereitzustellen. Außerdem würde sich die hohen Kosten erübrigen, die sich durch die Anschaffung von Notebook-Computern für unsere Mitarbeiter im Sozialdienst ergeben. Wir können ihnen einfach die Digital Pens und die Formulare an die Hand geben."

Dr. Antoine Geissbuhler, Chief Information Officer an der Universitätsklinik, Verantwortliche für die Abteilung für medizinische Informatik, ist ebenso zuversichtlich.

"HP Digital Pen und Paper bietet das Potenzial, die Akzeptanz computerbasierter Arbeitsabläufe in unserer Klinik tatsächlich zu verbessern," sagte er. "Die Tatsache, dass die Benutzer für die Verwendung dieser 'natürlichen Technologie' kaum etwas lernen müssen, ist für uns überaus viel versprechend - und vorausgesetzt, dass wir das System in unsere vorhandenen Tools integrieren können - wird es sehr hilfreich für uns sein.

"Eine der zentralen Herausforderungen ist in der Regel die Akzeptanz von Systemen, die bisweilen komplexe Benutzeroberflächen besitzen. Dieses System vermittelt uns jedoch das Gefühl, dass es sich um ein intuitiv einsetzbares und natürliches Verfahren handelt. Daher werden es unsere Benutzer wesentlich problemloser übernehmen. Wenn unser Pflegepersonal ganz entspannt mit den Systemen arbeiten kann und sich die Daten am Krankenbett erfassen lassen, werden die Widerstände beseitigt, die sich aus dem Versuch ergeben, einen Computer zwischen Patienten und Pflegepersonal aufzustellen. Das wird konsequenterweise einen positiven Einfluss auf die Qualität der Interaktion mit dem Patienten haben.

"Die Einarbeitung des HP Dokumenten-Management-Systems in unsere neuen Arbeitsabläufe bewirkt insgesamt, dass wir unsere Qualität verbessern, die Kosten reduzieren und die Effizienz steigern.

"Diese Testläufe waren ein großer Erfolg und für beide Seiten sehr nützlich. HP kann anhand von realen Situationen Erfahrung sammeln, und wir müssen eine Menge in Bezug auf die neuen Methoden lernen, mit denen wir unsere Informationssysteme aufbauen können."

Herausforderung
  • Wie alle Krankenhäuser muss die Universitätsklinik Genf riesige Datenmengen für die Akten erfassen.
  • Dies bedeutet, dass Patienten und Personal tausende von Formularen ausfüllen müssen, die anschließend einzugeben sind.
  • Dies erfordert eine schnellere, effizientere und kostengünstigere Lösung, die außerdem Computer aus empfindlichen Bereichen des Krankenhauses fern hält.
Lösung
  • Die Klinik bot sich selbst als Standort für ein Pilotprojekt mit dem HP Dokumenten-Management-System an, bei dem mit Digital Pen and Paper gearbeitet wird.
  • Speziell gedruckte Formulare werden mit dem HP Digital Pen ausgefüllt.
  • Die vom Pen erfassten Daten werden dann schnell in Form einer PDF-Datei erneut erstellt.
Ergebnisse
  • Die Daten können schneller verarbeitet, die Effizienz gesteigert und die Kosten reduziert werden.
  • Diese 'natürliche Technologie' wurde vom Personal und von den Patienten schnell akzeptiert.
  • Das medizinische Personal hat mehr Zeit, um sich um die Patienten zu kümmern.
Der Kunde auf einen Blick
Branche: Gesundheitswesen
Name: Hopitaux Universitaires de Geneve
Sitz: Genf, Schweiz
Gegründet: 1995
Telefonnummer: +41 (0) 22 372 33 11
Anzahl der Mitarbeiter: 10.000
URL: www.hug-ge.ch

Warum HP?
  • Die Universitätsklinik von Genf blickt auf eine 20-jährige positive Geschäftsbeziehung mit HP zurück.
  • Sie war stark daran interessiert, an den Testläufen für das HP Dokumenten-Management-Systems teilzunehmen.
  • Die Klinik ist der Ansicht, dass ein derartiges System dem Gesundheitswesen in Zukunft einen hohen Nutzen bringen wird.
Technologie – Hardware
  • HP Digital Pen 200
  • HP Color LaserJet 4600
Software
  • HP Workflow Connect 200
  • HP Transaction Pack 200

    Mehr Informationen über die Vorteile einer Zusammenarbeit mit HP erhalten Sie über ihre nächstgelegene HP Vertriebsstelle. Oder besuchen Sie uns im Internet unter: www.hewlett-packard.de.

    2003 Hewlett-Packard Development Company, L.P. Änderungen vorbehalten. Für HP Produkte und Dienste gelten nur die Garantien, die in den ausdrücklichen Garantieerklärungen des jeweiligen Produkts bzw. Dienste aufgeführt sind. Aus dem vorliegenden Dokument sind keine weiterreichenden Garantieansprüche abzuleiten. HP haftet nicht für technische oder redaktionelle Fehler oder Auslassungen in diesem Dokument.

    Publikationsnummer: 5982-2720
    Geschrieben: November 2003
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